Coxarthrose
Die Verschleißerkrankung des Hüftgelenkes und ihre operative und konservative Therapie
Referent: Dr. Hartmut Hasert, Oberarzt Chirurgie Kreiskrankenhaus Rinteln
Termin: Dienstag, 05.02.2013
Ort: Speisesaal Klinikum Schaumburg, Kreiskrankenhaus Rinteln
Die häufigste Erkrankung des Hüftgelenkes ist der Gelenkverschleiß, die sog. Coxarthrose, die verschiedene Ursachen haben kann. Normalerweise sind Hüftkopf als auch Hüftpfanne von einer Knorpelschicht überzogen, die ein reibungsloses und schmerzfreies Gleiten im Gelenk ermöglicht. Beim Hüftgelenksverschleiß ist dieser Knorpelüberzug beschädigt, was zu Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen kann. Häufig kann man keinen Grund für die Entstehung eines Hüftgelenkverschleißes finden. Diese Form wird als primäre Coxarthrose bezeichnet. Ist der Grund für einen Verschleiß bekannt wird dies als sekundäre Coxarthrose bezeichnet. Einerseits können Gelenkfehlstellungen Ausgangspunkt von Hüftgelenksverschleiß sein, aber auch Durchblutungsstörungen, Unfälle und Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis können zur Hüftgelenkszerstörung führen. In der Frühphase der Coxarthrose dienen gelenkerhaltende operative Maßnahmen häufig dazu, einen weiteren Gelenkverschleiß zu verhindern. Bei fortgeschrittenem Gelenkverschleiß stellt die Hüftendoprothesenversorgung (Hüft-TEP) die Therapie der Wahl dar.
Rund um das Thema "Coxarthrose" informieren wir Sie in diesem Vortrag.

